Putin, der Teufel mit dem stechenden Blick

in Deutsch D-A-CH4 years ago
Das mediale Bild, das die führendsten Medien des Westens von Wladimir Putin als fürchterlichstem Führer der Welt zeichnen, ist bunt, divers und überaus facettenreich.

Er heizt die Lage an, wo er nur kann, geil auf Krieg, auf Tod, auf Vernichtung, Bomben, zerstörte Städte, ein Menschenmonster mit dünnem Haar und stechendem Blick, der inwendig komplett gefüllt ist mit Böse und Unaussprechlichem. Wladimir Putin, als russischer Präsident mittlerweile länger im Amt als alle Führer*enden des Westens zusammen, erlebt in diesen Tagen des Höhepunkt seines medialen Erfolges: Den Titel des obersten Verderbers, skrupellosesten Kriegstreibers und verderbtesten Unterdrückers musste der 69-Jährige sich lange mit US-Präsident Donald Trump teilen, auch Türkei-Chef Erdogan, der Ungarn Orban, Polens Jarosław Kaczyński und Chinas Diktator Xi waren zumindest jeweils wochenweise im Spiel. Seit Trump einem demokratischen Votum der Amerikaner weichen musste, ist der Russe Alleinherrscher im Reich des Bösen.  

Säbelrasseln mit Millionen Panzerketten

Niemand ist tückisch wie er, niemand lügt mehr, niemand plant größere Schandtaten. Putin rasselt mit dem Säbel, dass es nach Millionen Panzerketten klingt. Er ist der Paria, der Weltmacht sein will, der eiskalte Krieger, der Zar, der Halbstarke, der Angreifer, das Problem der Menschheit, der Typ, der einen Hitlerbart trägt, aber eigentlich beinharter Kommunist ist. Ein "gefährlicher Nachbar" und Brandstidter, der eine eigene 5. Kolonne in Deutschland unterhält, in der er linke und rechte Extremisten beschäftigt, auf dass der "Putinismus" bald nicht mehr nur im "Staate Gasprom" (Spiegel) herrschen möge.

Bilder des Grauens, Bilder tiefster Erschütterung. Seit Trump, der bis heute den Weltrekord in Spiegel-Titelbildern hält, trägt das ganze Grauen, das dem Globus droht, das Antlitz Wladimir Putins. Eine Mehrheit an Medienarbeiter, die fest an die männergemachte Geschichte glauben, hat eine Mehrheit der Deutschen wie auch der Amerikaner davon überzeugt, dass da wirklich ein Monster unter dem Bett wohnt, gegen das, neueren Erkenntnissen zufolge, selbst Trump, der immer mal drohte, einen Atomkrieg auszulösen, wie ein sympathischer Menschenfreund wirkt. 

Ein Medienbild aus dem Folterkeller

Die Geschichte Wladimir Putins ist auch die Geschichte des Titelbild-Gesichts des russischen Präsidenten. Mehr als 20 Jahre führt der Russe sein Land, mehr als zwei Jahrzehnte lange zeigen ihn westliche Medien als menschenähnliches Wesen mit bizarr entstellten Zügen. Putin schaut nie normal, er schaut bedrohlich, hinterlistig, verschwörerisch oder herrisch. Er steht auch nie einfach da oder sitzt irgendwo, er nimmt stattdessen Platz ein, der ihm nicht zusteht, er plant Eroberungen und gemeine Tiefschläge, schaut in eine Ferne, die bald ihm gehören wird, oder führt seine Truppen an langen Fäden.

Im Unterschied zu Trump, dessen Darstellung als Monster vom menschlichen King Kong-Affen im Anzug über den glühenden Meteor zur Erdvernichtung bis zur illustrierten Figur des rückentwickelten Untermenschen changierte, ist Putin nie ein Tor, kein Trottel oder Dummkopf, dessen Sozialverhalten ausschließlich aus Hass, Hetze und Widerlichkeit besteht. Die illustrierte Figur, die den russischen Präsidenten in den unabhängigen und unparteiischen Medien des Westens repräsentiert, ist vielmehr ein Ausbund an Tücke, raffinierter Unmenschlichkeit und roboterhafter Gewaltneigung.

Teufel in Menschengestalt

путин, ein Name, dessen Bedeutung sich weder ins Deutsche noch ins Englische übersetzen lässt, ist das Fürchterliche ohne Filter, ein kriegsgeiler Teufel in Menschengestalt, deren stechender Blick so sofort als vertierte Entität mit allen Eigenschaften eines Mannes ohne Moral, ohne Empathie und ohne Einsichtsfähigkeit. Dieser Mann spielt mit dem Schicksal der Welt, er geht gegen seine politischen Konkurrenten vor, weil er es kann, nicht weil er muss, er hat Russland wiederauferstehen lassen, nur um Ärger zu machen. Erst die Wahlen in den USA manipuliert. Dann beinahe auch die in Deutschland. 

Und nun der vierte Monat eines Aufmarsches zu einer stündlich bevorstehenden Annektion, gegen die die ukrainische Regierung bis heute  keinerlei Abwehrmaßnahmen getroffen hat. Nicht einmal wurde eine Verstärkung der ukrainischen Truppen an der Grenze gemeldet, nicht eine Verlegung zusätzlicher Einheiten gab es, allen Nachrichten deutscher und amerikanischer Medien zufolge über zwar irgendwo in Kiew drei Handvoll Hausfrauen mit Holzgewehren. Die Vormarschkorridore der russischen Soldateska aber stehen sperrangelweit offen.

Gerissene Gefährlichkeit

So ist er, dieser Putin. Selbst wo er nicht ist, ist er noch der Chef, selbst wo er nicht befiehlt, gehorchen ihm sogar seine eingeschworenen Gegner. Die Ukraine hätten der Invasionsstreitmacht des Russen ein Heer von 200.000 aktiven Soldaten und Offizieren entgegenzuwerfen, die den Vormarsch des Aggressors auf den 1.200 Kilometern bis zur polnischen Grenze deutlich verlangsamen könnte. Allein Kiew plant nicht so. Gerissen in seiner grausamen Gefährlichkeit, die dreist leugnet, was doch seit Wochen in jeder Zeitung und jedem Magazin steht und in keiner Nachrichtensendung fehlen darf, verkörpert Wladimir Putin das Unheil und den drohenden Untergang, und das ganz ohne Motive oder Gründe. 

Wer die Bilder des Kreml-Herrschers sieht, die in die aktuelle Putin-Welle prägen, kann keinen Zweifel, mehr daran haben, dass der verschlagen schauende Psychokrieger gefährlich "wie nie" (Die Zeit) ist. Ein Mann, der hält, was sein Gesicht verspricht: 2016 schon "der gefährlichste Mann der Welt" (Watson), gab es bereits 2018 Befürchtungen, dass er sich anschicke, bald "noch gefährlicher" (Business Insider) zu werden. Und das ist er nun.


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Der Kult um Putin geht ja schon auf die Nerven..

"in den unabhängigen und unparteiischen Medien des Westens" der war gut :D

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