Horst Seehofer bestätigt bei Erwin Pelzig das, was ich als überzeugter Nichtwähler bei „Menschen bei Maischberger“ einem Millionenpublikum kurz vor der letzten Bundestagswahl sagen durfte.
Horst Seehofer sagt: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ http://www.dominik-storr.de/2010/05/22/seehofers-gestandnis-die-gewahlt-werden-haben-nichts-zu-entscheiden/
Ein Blödmann, dieser Seehofer. Hast Du seinen dummen Gesichtsausdruck gesehen, als er den Spruch losgelassen hat? Der meinte in dem Moment noch, es wäre lustig.
Danke für noch einen Grund mehr, als Bayer sicher nicht (mehr) CSU zu wählen, sondern die Partei, die der größte Stachel im Fleisch dieser Opportunisten und Amigos ist.
Aber Entschuldigung - Du dachtest ja, wenn ein Seehofer so etwas sagt, dann muß es stimmen; ist ja Ministerpräsident. So ein System-Apparatschik als Goldstandard der Wahrheitstreue...
Ich ticke da etwas anders.
Es tut mir leid, aber täglich muss man im persönlichen Leben und im Beruf zwischen verschiedenen Optionen, Vorgehensweisen usw. auswählen und entscheiden. Wer viel und bewusst entscheidet, sammelt mehr Erfahrung und entwickelt in der Regel ein besseres Gefühl dafür, welche Entscheidung zum jeweiligen Zeitpunkt gut ist. Mit jeder Entscheidung, die sich später als richtig herausstellt, steigt das eigene Selbstbewusstsein. Je mehr man entscheidet, desto grösser ist auch die Chance, oft richtig zu liegen.
Im persönlichen und beruflichen Leben hat entscheiden, respektive wählen sehr wohl etwas mit denken zu tun.
Inwiefern soll für das politische Wählen, 1 Kreuz pro 4 oder 5 Jahre, wirklich etwas anderes respektive das genaue Gegenteil gelten?