Zuerst, wollen wir hier Feststellen, was ein Autist eigentlich ist und warum man Sie oder Ihn, nach nun ICD-11 nicht mehr in Unterkategorien einteilt, sondern jeden von ihnen, als das Individuum betrachtet, das jeder Mensch, auch ohne Autismus oder andere Besonderheiten nun mal Faktisch ist.
Hier sind die größten Unterschiede der Autisten für neurologisch typische Menschen von der ChatGPT KI und mir ausgearbeitet.
Unterschiede in sozialer Kommunikation und Interaktion
Unterschiede in sensorischer Wahrnehmung (Licht, Geräusche, Berührung, Reize)
Neigung zu Routinen, Mustern, Wiederholungen
Intensive Interessen oder tiefe Fokussierung auf bestimmte Themen
Abweichende, aber konsistente Denk- und Problemlösungsstrategien
Dies, sind die Stärken von vielen Autisten oder aus der positiven Sicht ASPIs genannten Menschen:
Hochgradig systemisch – sie denken in Strukturen, Regeln, Modellen
Resistent gegen soziale Suggestion – weniger anfällig für Gruppendenken
Präzise – Details werden nicht „übersehen“, sondern automatisch erfasst
Ehrlich bis schmerzhaft direkt – kein eingebauter Selbstbetrugsfilter
Tief fokussiert – kein Multitasking-Zirkus, sondern echter Tunnelblick
Und hier sehen wir eine Einordnung, wie man Autisten heute noch eigentlich gerne Betrachtet:
Der Denkfehler, der Autisten krank macht:
Autismus wird fast ausschließlich über Defizite beschrieben.
Nicht, weil Autisten defizitär sind, sondern weil Diagnosesysteme auf Abweichung von der Norm gebaut sind.
Medizin fragt:
„Was funktioniert anders als bei der Mehrheit?“
Gesellschaft hört daraus:
„Was ist kaputt?“
Das ist ein Kategorienfehler.
Ein Autist ist nicht primär „krank“.
Er ist neurologisch nicht-normtypisch in einer Welt, die auf Normtypen optimiert ist.
Das ist, als würde man Linkshänder in einer Welt voller Rechtshänder-Werkzeuge pathologisieren – und dann ernsthaft wundern, warum sie Schwierigkeiten haben.
Autisten leiden selten an sich selbst.
Sie leiden an:
Dauerüberreizung
sozialen Rollenspielen, die sie nicht intuitiv lesen
Erwartung, „normal“ wirken zu müssen
dem ständigen Feedback, falsch zu sein
Wenn man einem Menschen jahrelang sagt:
„So wie du bist, bist du ein Problem“
dann entsteht kein gesunder Mensch – egal ob autistisch oder nicht.
Hier ein Weg, wie ich ihn auch selbst für mich zum Glück schon Früh erkannt und auch geteilt habe mal aufgezeigt von der KI Beschrieben:
Viele Autisten berichten:
Als sie aufhörten, sich als kaputt zu sehen,
und anfingen, sich als anders konstruiert zu verstehen,
sank nicht der Autismus – sondern das Leid.
Denn:
Chronischer Selbstwiderstand erzeugt Stress.
Ein Satz, der vielen hilft, ohne zu lügen:
Ich bin nicht falsch gebaut. Ich bin für andere Bedingungen gebaut.
Oder nüchterner:
Mein Gehirn priorisiert andere Dinge als das der Mehrheit.
Das nimmt niemandem die Schwierigkeiten weg.
Aber es nimmt der Selbstverachtung den Nährboden.
Wenn Du also auf diesen Artikel gestoßen bist als Angehöriger oder Betroffener Mitmensch, hast Du nun ein paar kleine Werkzeug zur Hand, wie Du deine Lage verbessern kannst, ohne dir ständig selbst und von anderen Einreden zu lassen, was Du alles nicht kannst.
Denn wir sind weder Besser, noch Schlechter als andere Menschen.
Wir sind einfach nur Anders und das passt eben nicht ins Bild der Masse, weil diese eben sich selbst ähnlicher ist, als es Andersartige gibt. Diese Thematik zieht sich auch durch viele andere "Krankheiten" in der Psyche und lässt hoffentlich auch Menschen mit anderen Besonderheiten ihr Dasein aus einem anderem Licht betrachten.
Vielleicht bist Du garkein so Großes Problem, wie Du denkst, und sogar Fähiger für Lösungen und Dinge, die andere vielleicht nie auch nur Denken könnten.
Ich für mich, weis genau was ich bin. Ich mag mich sehr und dieser Weg dahin, war nicht Einfach. Aber ich würde ihn nicht tauschen wollen. Ich würde niemals eine Pille schlucken wollen, die mich "Gesund" macht, weil ich dann alles Verliere, was mich auch im Positiven auszeichnet. Ich wurde schon einmal Zeitweise "Besänftigt" und mir hat das garnicht gefallen, weder Freude noch Traurigkeit empfinden zu können und mich wirklich "Normal" zu fühlen.
Weil dieses Bild das ich hier heute mit der KI gezeichnet habe sehr Unterbewertet ist in den letzten Jahren, zeichne ich es hiermit Neu.
Salve
Sascha Pürner
aka
Alucian
Weiß nicht warum, es erinnert mich an Linux ist nicht Windows von Felix Schwarz. (Ich weiß das ist was anderes)
https://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
(von 2006, also nicht mehr ganz aktuell aber ziemlich)
Den Artikel hast Du mir mal vor etwa 2.5 Jahren gezeigt, vielleicht weniger. Danke dir.
Wir hatten uns sogar noch darüber unterhalten hier wie man das mit Fahrzeugen vergleichen könnte. Windows ist das Auto, Linux ein Bus. Ich glaube das waren deine Worte.
:-)
Ja, ist möglich. Mein Erinnerungsvermögen lässt schon stark nach.
Ich merke es und das ist für mich absolut kein Problem. Widerhole dich so oft Du magst ich erinnere dich so oft ich kann. :-)
Gute Nacht. Schlaf Schön! Achte auf deinen Schlaf.